Demografie- und Zukunftskonzepte

Der demografische Wandel, die Veränderung unserer Bevölkerungsstruktur, ist eine der „großen gesellschaftlichen Herausforderungen“ des 21. Jahrhunderts. Alterung, Entwicklung der Geburtenrate und Ein- und Auswanderungen sind die zentralen Faktoren des demografischen Wandels. Die Folgen der Bevölkerungsentwicklungen haben direkte Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und unser Leben und bestimmen unsere Zukunft.

Auch die Diskussionen über den demografische Wandel selbst verändern sich. Waren die öffentlichen Diskussionen im zurückliegenden Jahrzehnt noch von einer sinkenden Bevölkerungszahl in Deutschland geprägt, hat sich in letzter Zeit eine neue Richtung ergeben: Die seit 2014 erhöhte Zuwanderung aus den EU-Staaten, die nach Deutschland geflüchteten Menschen in den Jahren 2015 bis 2017, die gestiegene Geburtenrate relativieren die bisherigen Vorausberechnungen, Deutschlands Bevölkerung würde bis 2060 stark zurückgehen.

Aber der demografische Wandel ist keineswegs abgesagt. Auch wenn die Auswirkungen der Zuwanderung auf Geburtenrate und Altersstruktur noch nicht klar ersichtlich sind, bleiben Alterung, zunehmende Vielfalt der Gesellschaft sowie die unterschiedlichen strukturellen Entwicklungen in den Städten und ländlich geprägten Regionen große Herausforderungen für kommunales und politisches Handeln. Demografiekonzepte werden sozialer: gesellschaftlicher Zusammenhalt und Teilhabe gewinnen an Bedeutung.

Alterung 2010_2040
Anteil der über 65-Jährigen und der über 85-Jährigen an der Gesamtgesellschaft. Copyright: Next:Public GmbH

 

 

D² - vom Demografie- zum Zukunftskonzept

Nicht nur der demografische Wandel wird die Gesellschaft nachhaltig verändern, auch die Digitalisierung hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche der Menschen. Ob digitale Teilhabe, digitales Ehrenamt, mobiles Arbeiten, Telemedizin, smarte Mobilitätslösungen, digitale Verwaltungsdienste, E-Learning oder digitale Kompetenz - demografischer und digitaler Wandel sollten auch zusammengedacht werden. Die Digitalisierung kann die Auswirkungen des demografischen Wandels abmildern, z.B. bei der Daseinsvorsorge oder in der Sozialpolitik.

Zwei Drittel der 64- bis 74-Jährigen nutzen das Internet. (Generali Altersstudie 2017)

Mit Next:Public werden die Möglichkeiten der Digitalisierung ganzheitlich bei der Erstellung von Demografiekonzepte mitgedacht, dabei liegt der Fokus auch auf neue Ansätze in anderen Bereichen, wie z.B. Innovationen im Sozialbereich. Demografiekonzepte erweitern den Blick von einer kurzfristigen zu einer mittel- bis langfristigen Perspektive, dies sollte sich auch in den gewählten Maßnahmen widerspiegeln. Nur so werden Demografiestrategien auch zukunftsfest.

 

Mit der Beratungsagentur Next:Public zum Demografie- und Zukunftskonzept - unsere Lösungen: