Experimentierräume im digitalen Wandel - Verwaltung als Praxispartner gesucht!

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Stormtroopers im Bällebad

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 14.08.2017 im Bundesanzeiger die Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“ vom 01.08.2017 veröffentlicht. Neben KMUs sind auch Verwaltungen förderberechtigt - daher suchen die Beratungsagentur Next:Public und das Stein-Hardenberg-Institut derzeit eine Verwaltungseinrichtung, die sich an einem Förderprojekt beteiligt. Gefördert werden 70 Prozent des Projektes, 30 Prozent müssen in Eigenleistung erbracht werden.

Zum Fördergegenstand:

Die digitale Transformation bringt auch einen Umbruch in der Arbeitswelt mit sich: beschleunigte Innovations- und Produktionszyklen und innovative Dienstleistungen stellen neue Anforderungen an die flexible Organisation von Arbeit. Um die Arbeitsqualität in Deutschland zu erhalten und auszubauen, gilt es, die Digitalisierung aktiv zu gestalten und die Potenziale des technologischen Wandels zu nutzen.

Der Dialogprozess Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hat gezeigt, dass betriebliche Lernprozesse und die experimentelle Erprobung neuer Arbeitsformen in Verwaltungen und Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zu einer Arbeitswelt 4.0 sind. Das BMAS sieht in betrieblichen Lern- und Experimentierräumen ein zentrales Instrument, das Unternehmen und ihre Beschäftigten dabei unterstützt, die Herausforderungen der digitalen Transformation gemeinsam zu bewältigen.

Ende der Einreichungsfrist ist der 30.10.2017. Die maximale Förderhöhe beträgt 1,5 Millionen Euro über maximal 36 Monate. Beginn der Förderphase ist im Frühjahr 2018. 

Die Next:Public und das Stein-Hardenberg-Institut bewerben sich mit dem Projekt: "Veränderte Arbeitsorganisation durch Digitalisierung: Mitgestaltung, Führung und Employability – Entwicklung eines Tools zur aktiven Gestaltung nicht-technischer Aspekte in Digitalisierungsprojekten". Die Kernfrage des Projektes lautet: Wie kann Employability unter den Rahmenbedingungen einer digitalen Arbeitsorganisation gewährleistet werden? Kompetenzen, Motivation, Eigenverantwortlichkeit, Sinnstiftung, Gesundheit, etc. müssen auch in einer digitalen Arbeitswelt beachtet werden.

Für dieses Forschungsvorhaben suchen wir noch Verwaltungen als Praxispartner. Es kommen keine finanziellen Belastungen auf die Praxispartner zu. 

Sie haben Interesse, bei unserem Forschungsvorhaben als Praxispartner mitzuwirken? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme:

Kontakt

 

Update vom 01.11.2017: Wir haben fristgerecht unseren Antrag eingereicht und danken schon mal unseren Partnern, die sich bereit erklärt haben, im Falle einer Förderung mit uns zusammen zu arbeiten: Stadt Norderstedt, Landkreis Ludwigslust-Parchim, das Demografie-Netzwerk ddn und das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze), Freiburg. Wir sind sehr gespannt! 

Fotonachweis: Stocksnap, www.pixabay.de

Logos SHI und Next:Public

 

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